Desaster - DSU

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Desaster

Biographie eines finanziellen Desasters!

Bericht über meine Naivität, Dummheit und zu viel Vertrauen in Geschäftspartner.

Ich, Eduard Kaufmann geb. 22. Mai 1948, wohnhaft in Hauning 42, 6306 Söll, möchte hier berichten wie es zu diesem Missgeschick kam und zum Ausdruck bringen, dass alles den Tatsachen entspricht. Es ist die volle Wahrheit, so wie sie mir bekannt ist und habe nichts wissentlich weggelassen oder dazugegeben. Wenn ich alle Probleme ausführlich beschreiben würde, dann könnte davon ein Buch voll werden. Darum versuche ich, das Ganze in einer Form so kurz wie nur möglich zu beschreiben. Ich hoffe, dass Sie am Ende dieses Berichtes ein klein wenig Verständnis für meine Situation aufbringen können.

Es gibt viele Menschen, die zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort, das Richtige tun, um geschäftlich erfolgreich zu sein. Dann gibt es natürlich die, die zum falschen Zeitpunkt, am falschen Ort, das Falsche tun, um nicht erfolgreich zu sein und dabei auch noch in ein unausweichliches Desaster gelangen. So ergeht es mir seit ca. 25 Jahren. Wobei ich logischerweise jedes Mal die Hoffnung hatte, diesmal das Richtige zu tun. Ich weiß, dass ich selbst schuld bin, selbstverständlich habe ich es auch nicht gewollt. Ich weiß auch, dass ich anderen Mitbürgern damit geschadet habe, aber noch mehr haben mir andere Menschen wissentlich oder unwissentlich Schaden zugefügt. Die haben nämlich schnell erkannt, wie leicht ich zu überlisten bin. In dieser Hinsicht bin ich sicher zu naiv und gutgläubig, was im Geschäftsleben zu vielen Nachteilen führt. Leider bin ich auf diese Theorie zu spät drauf gekommen. Nun bin ich 63 Jahre alt und es ist zu spät um diese Fehler auszubessern.  

Meine funktionierende Familie ist der einzige Grund, warum ich das alles versuche und versucht  habe. Wenn die nicht wäre, hätte ich ganz bestimmt schon lange alles hingeschmissen und aufgegeben. Ich habe das große Glück, 3 gesunde erfolgreiche Kinder zu haben, die mir viel Freude bereiten. Nun versuche ich Alles, dass meine Kinder eine erfolgreiche Ausbildung machen können. Meine damals 16-jährige Tochter wurde am 11. Aug. 2001 am Gehsteig in St. Johann von einem betrunkenen Autofahrer zusammen mit ihrer Freundin nieder gefahren. Meine Tochter wurde an den Beinen schwer verletzt, war dann eine Woche in der Intensivstation, 2 Wochen im Krankenhaus und 3 Monate im Krankenstand. Ihre Freundin hatte so schwere Kopfverletzungen erlitten, dass sie wochenlang in Lebensgefahr war und bis heute im Koma liegt.

Meine Nerven sind in einem sehr schlechten Zustand. In meinem linken Arm habe auch ich nach einem Autounfall 3 Metallplatten und 7 Schrauben. An beiden Hüften habe ich eine ausgeprägte Arthrose und einen Bandscheibenschaden. 1997 bekam ich so schwere Schwindelzustände, die 6 Monate anhielten und ich keinen Lebenswillen mehr hatte. Sämtliche Computer Tomografien und Neurologen in unserer Gegend habe ich kennen gelernt. 300 Pillen musste ich im Monat schlucken und es wurde immer schlimmer. Dar Hausarzt sagte, es könnte sein, dass ich dieses Problem gar nicht mehr weg bekäme. Ein Heilpraktiker hat mich wieder soweit gebracht. Ich versuche meine Familie wenigstens mit Lebensmitteln zu versorgen. Die Schwindelkrankheit habe ich 70 – 80% im Griff, bin aber extrem vergesslich geworden. Was natürlich ein weiteres großes Hindernis bei der Berufsausübung ist.


1979 habe ich meine jetzige Frau Inge geheiratet und in Ihrem Betrieb als Kellner, Koch, Receptionist, Hausmeister und Abwäscher mitgearbeitet. In dieser Zeit war ja die Hochkonjunktur im Tourismus und ein 16 Stunden Tag während der Saison war ganz normal. Mein Schwiegervater war der erfolgreiche Geschäftsführer der Bergbahnen Söll und maßgeblich an dem Zusammenschluss des zurzeit größten zusammenhängenden Schigebiet „Skiwelt Wilder Kaiser Brixental" beteiligt. Auch ich durfte damals in dieser erfolgreichen Arbeitsgruppe mitarbeiten. Die Geschäftsführer von 7 Bergbahnen hatten beschlossen, dass ab sofort zwischen den Skigebieten Verbindungen geschaffen werden und dass die Liftkarte des jeweiligen Ortes, bei allen angeschlossenen Bergbahnen gültig ist. Diese Vereinbarung wurde damals per Handschlag besiegelt und hat 3 Jahre lang gehalten (nach diesen 3 Jahren wurden dann schriftliche Vereinbarungen gemacht). Dieses Ereignis hat sich bei mir sehr stark eingeprägt und auch ich hatte in der Folge sehr großes Vertrauen in Geschäftspartner und habe diese Handschlagqualitäten bei Geschäftsvereinbarungen verwendet. Wie sich in der Folge herausgestellte, war das der größte Fehler meines Lebens.

Wie ich in den nächsten 2 Jahrzehnten erfahren musste, gehen die guten erfolgreichen Geschäftsleute über „Leichen"! Denen ist es wirklich egal, was mit seinem ehemaligen Partner passiert, wenn nur er geschäftlich und finanziell erfolgreich ist. Ein Freund hat mir einmal gesagt: ,,Zu viel Vertrauen und Ehrlichkeit ist im Geschäftsleben dumm und wird mit dem Misserfolg bestraft!" Das musste ich wie gesagt in 2 Jahrzehnten in Erfahrung bringen. Wenn man es von dieser Seite betrachtet, bin ich natürlich an allem Schuld.

1980 wurden Georg Ager, ein Freund der Familie und der Bergbahnen, Weltmeister bei den Schi-Profis. Damals verdienten die Profis mehr als die sogenannten Amateure. Wir hatten damals gute Verbindungen zu Amerikanischen Reiseorganisatoren, da wir im Sommer viele USA-Gäste von den Passionsspielen in Oberammergau hatten. Die Liftgesellschaften hatten das Bedürfnis auch einmal Schirennen mit Fernsehübertragung zu bekommen. Beim Ski-Weltcup gab es praktisch keine Möglichkeit. Wir gründeten ein Organisationskomitee zur Durchführung von Profi-Skirennen, die damals durch ihre Parallelbewerbe in Amerika und Japan sehr gefragt waren. Ich wurde von Komitee  auserwählt um mit den amerikanischen Organisatoren Kontakt aufzunehmen um im Rahmen der Welt-Serie solche Rennen durchführen zu können. Durch die Verbindung zu den Amerikanischen Reiseorganisationen bekam ich einen Freiflug nach USA. Ich kam im August 1980 bereits mit einem Vertrag zurück um im Dezember einen Abfahrtslauf mit 2 Durchgängen (der erste in Europa) und einen Parallelslalom durchführen zu können. Damals fuhren viele Läufer aus dem Weltcup bei den sogenannten Profis, unter anderem auch Hansi Hinterseer.

Nach einigen Vorsprachen beim ORF in Wien bekamen wir vertraglich abgesichert 120 Minuten Fernsehen inklusive diverser Kurzinformationen bei den üblichen Sportsendungen. Das mediale Echo war gewaltig und wir begannen mit der Organisation. 17 namhafte Mitglieder aus der Wirtschaft in Söll waren im Organisationskomitee. Aufgrund des großen Risikos wurde die Veranstaltung von keiner Gesellschaft versichert. Das Komitee versicherte mir, wenn etwas schief gehen sollte, dann müssten wir halt alle zusammen helfen.
Gleich die ersten Rennen mussten wegen Schneemangels auf das Frühjahr verschoben werden. Im März konnten wir dann die Rennen erfolgreich durchführen. Den Verlust den ich durch die erste Absage erlitten hatte, wollte ich mit weiteren Rennen wieder wettmachen. In der Folge organisierte ich 15 Rennen, Söll, Filzmoos, Kössen und Kufstein (1980 – 1986). Alle mit Verträgen in Amerika und dem ORF. Von diesen 15 Rennen konnten dann nur 7 durchgeführt werden, entweder zuwenig Schnee oder Nebel. 1986 gaben wir dann endgültig auf. Nun waren Organisationsschulden da, die aufgrund der Absagen von den Sponsoren großteils nicht bezahlt wurden. Das Organisationskomitee das anfangs von Zusammenhalt sprach, wollte von diesen Schulden dann nichts mehr wissen.

Jede Absage kostete ca. ATS 200.000,-- Nun stand ich mit diesen Schulden da. Meine Gutgläubigkeit und Naivität war mir zum ersten Mal richtig auf den Kopf gefallen. Nun meine Familie hat mich nicht hängen lassen. Mein Schwiegervater hat 1 Million Schilling Kredit aufgenommen, um mir zu helfen. Mit diesem Geld konnte ich einen Teil der Schulden bezahlen. Nun sah ich von meinem Gehalt im Betrieb natürlich nichts mehr. Es wurde alles für die Abstattung des Kredites verwendet.     

1988 wurde das neue Schischulgesetz beschlossen, und es durften in jedem Ort mehr als eine Schischule sein. Ich hatte die staatliche Schilehrerprüfung und habe mich mit einem Kollegen verbündet. Wir eröffneten eine zweite Schischule. Vorher hatte man ja von den anderen Schischulen gewusst, dass das ein gutes Geschäft mit wenig Risiko sei. Da sollte ich mich gewaltig täuschen! Gleich den ersten Winter gab es praktisch keinen Schnee, an ein normales Schifahren war nicht zu denken (damals gab es bei uns auch noch keine Schneekanonen). Wir hatten die notwendige Ausrüstung für die Schischule besorgt und es kam kein Geld herein.

So hofften wir nun auf den zweiten Winter. Der war mit dem Schnee besser und wir hatten sogar einen Vertrag mit einem Reisebüro der uns 150 – 200 Schischulgäste in der Woche garantierte. Es funktionierte vorläufig und wir haben uns sehr bemüht um unsere Rechnungen bezahlen zu können. Auf Privatentnahmen haben wir vorläufig gänzlich verzichtet um den Betrieb in Schwung zu bringen. Mitte der Saison kam dann  wieder die große Ernüchterung. Unser Reisebüropartner ging über Nacht in Konkurs. Geld und Gäste waren weg und wir waren ohne Basis. Es waren Verbindlichkeiten von ca. 1 Million Schilling da. Mein Partner sagte, er könnte kein Geld zugeben, da er eben ein Haus gebaut hätte. Er meinte mein Schwiegervater könnte dieses Geld auftreiben. In den kommenden besseren Jahren würde es dann zurück bezahlt werden. Ich (Idiot) habe es gemacht. Nach dem diese Verbindlichkeiten bezahlt waren, wollte der Partner nichts von einem Rückzahlungsvertrag wissen und hat auch eine bereits vorher aufgesetzte Vereinbarung nicht unterschrieben. Mein Vertrauen ist wieder einmal total missbraucht worden. Nun hatte ich schon die zweite Großschlappe erlitten. Ein Jahr darauf war wieder fast kein Schnee und unsere Konkurrenz hatte uns inzwischen fast alle Geschäftsverbindungen abgenommen. Wir mussten endgültig aufgeben und die ganze Restschuld blieb wieder an mir hängen.

Mit diesem Reisebüro hatte auch meine Frau einen Zimmervertrag. In den folgenden 2 Jahren gingen noch ein einheimischer und italienischer Reisebüropartner in Konkurs. Somit hatte meine Frau auch einen Verlust von weit mehr als einem Jahresumsatz in Ihrem Gastbetrieb. 1994 und 1996 starben dann die Schwiegereltern. Meine Frau und ich haben nun beschlossen, den Betrieb zu verkaufen, da wir keine Zukunft mehr sahen. Um erfolgreich mit dem Betrieb weiter arbeiten zu können, wären große Investitionen erforderlich gewesen. Nun haben wir versucht einen Käufer zu finden. Für den Betrieb, der 10 Jahre vorher mit dem Grundstück noch auf 25 – 30 Millionen geschätzt wurde, wurden maximal 9 Millionen Schilling geboten. Nun blieb nichts anderes mehr übrig als Konkurs anzumelden. Das haben wir auch getan. Wir haben zwar viele Fehler gemacht, aber hier haben uns wirklich andere Betriebe mitgerissen. Durch Zufall haben wir einen Immobilienmakler kennen gelernt, der versicherte uns, dass man für diese Liegenschaft doch mindestens 16 Millionen Schilling bekommen müsste. Wir haben ihm geglaubt und haben den Konkurs zurückgezogen.

Mit dem Makler hatten wir  dann einen Käufer gefunden, der 14 Millionen angeboten hat, also doch erheblich mehr als vorher geboten wurde. Mit den Banken wurde vorher ein Sanierungszinssatz vereinbart. Somit waren wir der Meinung, dass wir hier nochmals mit einem blauen Auge davon kommen könnten und die Gläubiger halbwegs befriedigen könnten. Nachdem die Banken vom 14 Millionen Verkauf erfahren hatten, wollten diese auch vom Sanierungszinssatz nichts mehr wissen und es wurde wieder voll zugeschlagen. Nun blieb uns auf Anraten eines Anwalts nichts mehr übrig, als wieder Konkurs anzumelden. Der Masseverwalter hat dann, an den von uns namhaft gemachten Käufer, den Betrieb verkauft. Der Staatsanwalt hat mich dann dafür bestraft, weil der Konkursantrag das erste Mal zurückgezogen wurde. Also für das, das von uns ein Käufer mit 5 Millionen Schilling mehr für die Gläubiger gefunden wurde, wurde ich bestraft. Bei dieser Bestrafung hat sogar der Richter nach der Verhandlung sein Bedauern ausgedrückt, weil das nicht gerecht sei, aber er müsste halt nach dem Gesetz urteilen und das Gesetz sei halt so. Nun konnte ich in Erfahrung bringen, dass nach der heutigen Gesetzeslage das nicht mehr passieren würde. Ein sehr bekannter Kufsteiner Rechtsanwalt hat dann veranlasst, dass mein Fall unserem  Bundespräsidenten vorgetragen wurde. Unser Bundespräsident persönlich hat mich dann begnadigt, da auch er das für ungerecht empfunden hatte.

1997 sind wir dann mit Sack und Pack ausgezogen und nach Ellmau übersiedelt. Eine Familie mit 5 Personen in eine Wohnung mit 70m². Schon 1988 hatte ich begonnen mich selbst und mit Seminaren auf dem PC und in der EDV zu schulen und ich war recht zufrieden mit dem Ergebnis. Bis Ende 1999 habe ich dann versucht eine Anstellung zu bekommen. Bei ca. 50 Bewerbungen kamen lediglich 3 Antworten und diese waren Absagen. Also blieb mir gar nichts anderes übrig als es wieder selbständig zu versuchen. Arbeitslose und Sozialhilfe bekam ich keine mehr und ich hatte eine Familie zu versorgen. Das einzige Geld das wir hatten war die Kinderbeilhilfe und das Arbeitslosengeld. Oft konnten wir die Miete nicht bezahlen. Ein Bruder meiner Frau hat dann einmal ausgeholfen und von ein paar Unbekannten bekamen wir Essen in absenderlosen Paketen zugesandt, also müssen ein paar Menschen gewusst haben wie schlecht es uns geht.

In den Jahren 94/95/96 hatte ich nebenbei schon für eine Internetfirma Aufträge gemacht, da habe ich für ein Jahr die Provision erhalten aber für das zweite und dritte Jahr nicht mehr. Es wurde in dieser Zeit auch eine ordentliche Buchführung gemacht. Meine Frau hat mir hierfür auch wieder Geld gegeben um diese Firma aufbauen zu können. Es entstand auch hier ein Verlust von einigen hundert Tausend aber das interessiert natürlich niemanden.

1999 / 2000 bekam ich dann 2 Verträge bei alternativen Telefonanbietern als Vertriebspartner. Es ging nicht allzu lange und beide waren im Konkurs. Keine Provisionen – ich hatte aber bereits Zeit und Geld investiert, – also doppelter Verlust. Im Jahre 2000 mussten wir dann auch wieder aus der 70 m² Wohnung raus, weil wir die Miete nicht bezahlen konnten. Immer wieder besuchten wir das Sozialamt wegen einer Sozialwohnung, dort teilte man uns immer wieder mit, dass nicht die geringste Chance bestünde. Im Juni 2000 fanden wir dann eine  Wohnung in Söll, die größer aber billiger als die in Ellmau war. Hier sind wir nun das 11te Jahr.

Jetzt macht sich schon das Alter extrem bemerkbar. Ich kann feststellen, dass ich mit meinen inzwischen angeeigneten Kenntnissen in der EDV und Internet mit so manchem Jüngeren mithalten könnte. Aber wenn die Kunden mein Alter bemerken ist es sehr oft mit Aufträgen aus. Ich bemühe mich dauernd Aufträge zu bekommen und arbeite bereits zum halben Preis, als der in der Branche übliche. Wenn ich das nicht machen würde, bekäme ich wahrscheinlich gar keine Aufträge mehr. Werbung kann ich natürlich auch fast keine betreiben, da das Geld fehlt.  

In den letzten 12 Monaten komme ich pro Monat auf eine Privatentnahme von ca. Euro 990,-- Mit diesem Geld muss ich die Familie erhalten. Wie soll man da normal leben können. Wir haben praktisch niemals eine kleine Reserve. Von einer Woche zur anderen immer nur ein Minimum. Wenn ich mal länger krank wäre, wüsste ich nicht, wo das Geld für die Lebensmittel herkommt. Mein Sohn arbeitet und muss immer wieder etwas beisteuern, damit wir die notwendigsten Dinge besorgen können. Meine erste Tochter machte eine Lehre und bekam eine Lehrlingsentschädigung. Sie wollte weiter zu Schule gehen, das musste ich ihr natürlich ausreden. Die zweite Tochter machte auch eine Lehre und arbeitet nun als Verkäuferin. Sie wohnt noch zu Haus und bezahlt den Kredit für ein billiges Auto, ohne das ich meinem Job gar nicht nachgehen könnte.

Auch ich und meine Familie haben viel gearbeitet und organisiert, wofür viele Menschen viel Geld bekommen haben und viele Steuern bezahlt worden sind. Nur wir selbst stehen jetzt ohne jeden Lohn da und werden in armen Verhältnissen weiter leben müssen. Wenn man uns das ließe, wären wir schon halbwegs zufrieden. Manchmal scheint es so, als ob wir nicht einmal das dürfen!

15. Juni 2011 – ich bin in einem Alter wo ich viel zu wenige Aufträge in der IT bekomme. Immer wieder werde ich auch von gewissen Leuten bekämpft, damit die Aufträge noch weniger werden. Die Beiträge zur Sozialversicherung können nicht mehr bezahlt werden. Es kommt zum endgültigen Aus durch Insolvenz.

Eduard Kaufmann
Söll, 2012


 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü